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[Ralf Ahlers] [Neue Strasse 8] [DE-38533 Vordorf]

BMW R1250 GS HP 2021 -

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BMW R 1250 GS HP Style

Die Entscheidung, meine blaue BMW R 1200 GS Rallye – von vielen als die schönste GS tituliert – zu verkaufen, hatte einen ganz pragmatischen Grund. Es ging schlichtweg um die Garantie! Geplant hatte ich das nicht. Meine Rallye war EZ 2017, hatte 32.000 problemlose Kilometer absolviert und war über jedwede Kritik erhaben.

BMW R1250GS HP Style

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Geplant hatte ich das nicht. Meine Rallye war EZ 2017, hatte 32.000 problemlose Kilometer absolviert und war über jedwede Kritik erhaben. Aber irgendwann einmal hatte ich Gespräche mit Gleichgesinnten über das Thema Motorrad im Allgemeinen und BMW im Speziellen. Es ging auch – wie in vielen Stammtischgesprächen – um die Zuverlässigkeit der GS – Modelle. Mir ist dabei aufgefallen, dass meine Rallye ja schon mehr als zwei Jahren ohne eine sogenannte Anschlussgarantie durch die Gegend gefahren ist, weil mich niemand daran erinnert hat. Und das, obwohl doch überall persönliche Daten gespeichert werden. Ich habe mich sehr geärgert. Bis dato war – wie oben schon erwähnt – alles paletti. Was aber, wenn ich während meiner nächsten Urlaubsreisen einen Pannenfall zu lösen habe? Wer bezahlt die Reparatur, was wird der Spaß dann kosten?

Die Fragen scheinen albern, sind aber berechtigt, wenn man sich die Ersatzleistungen des Anschlussvertrages einmal näher anschaut. Je nach Alter und Kilometerstand wird bei einer Weiterführung der Garantieleistungen vieles erstattet, was man ohne diesen Vertrag leider teuer hinzukaufen, oder reparieren lassen muss. Und so dumm es jetzt auch erscheinen mag, für mich war das tatsächlich ein Grund, weil ich ja nun recht häufig mit dem Motorrad im Ausland unterwegs bin und meistens dann etwas passiert, wenn man es am wenigsten erwartet. Auch bei einer Rundfrage in einschlägigen Motorradforen schwärmen alle von dieser Garantie und möchten im Nachhinein nicht mehr darauf verzichten.

Und urplötzlich war es ein Anlass für mich, die 32.000 Kilometer in frage zu stellen. Bei gleichbleibender Lust am Motorradfahren, werden sich bis zum Ende des folgenden Jahres weitere 10.000 km hinzu addieren und die Gefahr eines Defekts, wie oben schon beschrieben, steigt zusehends. Nach ausgiebigen Recherchen war es mir leider nicht möglich im Nachhinein eine neue Garantie abzuschließen, obwohl mein Motorrad scheckheftgepflegt ist und es aus meiner Sicht wenig Gefahr gab dieses Motorrad, wenn nötig auch mit einem höheren Beitrag, erneut zu versichern.

Ohne jetzt weiter auf die Details einzugehen, stand damit für mich die Entscheidung fest, dass ich meine im Besitz befindliche Maschine unbedingt so gut wie möglich an privat verkaufen möchte und dann den Nutzen der auf 16% gesenkten Mehrwertsteuer mit einem Neukauf verbinden möchte. Die weiteren Erkundigungen bei dem Händler des Vertrauens waren sehr erfolgversprechend, weil neben des Rabattes für die vierte Maschine, natürlich die Mehrwertsteuersenkung noch hinzu kam und somit über zehn mögliche Prozentpunkte die Entscheidung sehr beschleunigten. Es ging dann wie immer nur noch darum, meine alte Maschine nicht beim Händler abgeben zu müssen, sondern diese ein wenig lukrativer privat verkaufen zu können.

Während der Neukauf meiner Zwölffünfziger schnell vonstatten ging und wir uns handelseinig waren, hatte ich das gleiche Problem wie die anderen Male vorher auch schon, wenn es darum ging, das Motrrad an privat zu verkaufen. Das beliebteste Motorrad weltweit, macht es einem nicht leicht zwischen Angebot und Nachfrage besser zu differenzieren, denn wenn nur ein einziger Verkäufer dabei ist, der einen Notverkauf macht, wird es als Verkäufer mit einem passenden Preis ziemlich schwer sich daran zu orientieren. Schon wegen der großen Beliebtheit findet sich ein großer Pool an Verkäufern, die gegenseitig um das beste Angebot buhlen. Das Ende vom Lied ist einfach erklärt, denn sie wurde glücklicherweise auf den letzten Drücker an jemanden verkauft, der sich an der Ausstattung und der Farbe nicht sattsehen konnte. Es hat anscheinend alles für ihn gepasst.

Alles weitere liegt jetzt in der Zukunft, denn die Maschine hat den Händler erreicht und wurde montiert. Ich wurde informiert, habe die Papiere übernommen und werde sie in Kürze zulassen. Das einzige was ich jetzt noch erwähnen kann ist die Tatsache, dass ich den Winter benutzt habe um mir ein paar Zubehörteile anzuschaffen, die beim Verkauf des alten Motorrades an den Käufer übergegangen sind.

Ich muss das Rad nicht neu erfinden und bin froh nachfolgende Seite im Netz gefunden zu haben, die die Neuerungen gut aufzählt. Einen ausgeprochen guten Beitrag zu den aktuellen GS - Modellen des Jahrgangs 2021 findet nan hier: https://www.motorrad-magazin.at

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